Erneuerbare Energien

 

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Allgemeine Informationen zu Erneuerbare Energien
Auf dem Weg in das regenerative Zeitalter bauen erneuerbare Energien ihre Position zu einer der führenden deutschen Technologiebranche aus. Erneuerbaren Energien sorgen für Wachstum, regionale Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze. Seit 1998 hat sich die Zahl der Beschäftigten in diesem Wirtschaftszweig mehr als verfünffacht. Heute arbeiten etwa 300.500 Menschen bei Herstellern, Zulieferern und Projektierern der Erneuerbare-Energien-Branche. Im Jahr 2009 wurden in dieser Wachstumsbranche über 17,7 Milliarden Euro investiert. Der Gesamtumsatz mit dem Betrieb der Anlagen liegt bei 33,4 Milliarden Euro. Über 10 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs (Strom, Wärme und Kraftstoff) werden durch erneuerbare Energien produziert.

Biomasseheizkraftwerke
Deutschland ist mit 3.381 Mio. Kubikmeter Holz das waldreichste Land Europas und in der Forst- und Holzwirtschaft sind mehr Arbeitnehmer beschäftigt als in der Automobilindustrie. Das meiste, dieses nachwachsenden Rohstoffes, wird als Nutzholz im Bootsbau, Möbelindustrie, Treppenbau und in vielen weiteren Bereichen eingesetzt; aber auch das Restholz/ der Abfall wird weiter verwertet. Früher wurde Restholz zu heizen von Häusern verwendet; ein einfacher und billiger Rohstoff. Mit dem Einsatz von modernen Biomasseheizkraftwerken wird nicht nur Wärmeenergie produziert, die über Fernwärmeleitungen regional abgegeben wird, sondern auch elektrischer Strom. Durch die zweifache Nutzung des Rohstoffes Holz hat man eine neutrale Ökobilanz, da nur das CO2 wieder abgegeben wird, das durch das Nachwachsen der Bäume gebunden wurde.

Solarenergie
Die Sonne steht uns als Energiequelle unbegrenzt zur Verfügung. Aus dem Sonnenlicht können Wärme und Strom gewonnen werden.

Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenstrahlen in elektrischen Strom um. Der photoelektrische Effekt wurde durch den französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt. Die erste technische Anwendung wurde Ende der 1950er Jahre in der Satellitentechnik gefunden. Als erster Satellit mit Solarzellen startete Vanguard 1 am 17. März 1958 in die Erdumlaufbahn. In den 1960er und 1970er Jahren führte die Nachfrage aus der Raumfahrt zu entscheidenden Fortschritten in der Entwicklung von Photovoltaikzellen. Heute gibt es eine sehr positive Akzeptanz gegenüber der Photovoltaiktechnologie. Neben den großen Freiflächenanlagen, der Nutzung von Sonderflächen werden auch immer mehr Hauseigentümer zum Stromlieferanten. Eine attraktive Einspeisevergütung über 20 Jahre und günstige Kfw-Darlehen treiben die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen voran.

Solarwärmeanlagen (Solarkollektoren) werden in Deutschland eher in kleinere Einheiten (Einfamilien- und Mehrfamilienhaus) verwendet. Sie dienen zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Im Normalfall reicht eine Kollektorenfläche von 4 bis 5 Quadratmeter um ca. 60 Prozent des Warmwasser eines Haushaltes sicher zu stellen. Dies macht den Besitzer einer solchen Anlage unabhängiger von Energiepreissteigerungen.

Windenergie
Windkraft ist neben der Wasserkraft einer der ältesten genutzten Energien. Vor über 3000 Jahren nutzen die Ägypter die Windkraft zur Fortbewegung ihrer Schiffe. Später wandelten wir die kinetische Energie in mechanische Energie um. Diese mechanische Energie wurde zum Antrieb von Mühlen genutzt. An dem Prinzip der Windmühle hat sich bis heute sehr wenig verändert. Die Umwandlung der kinetischen Energie erfolgt nach wie vor noch. Heute allerdings treiben wir damit keine schweren Mühlsteine mehr an, sondern moderne Generatoren.

1990 wurden in Deutschland noch 948 Mio. Tonnen CO² emittiert, während es im Jahr 2009 noch 774 Mio. Tonnen CO² waren. Im Jahr 2009 hat die Windenergienutzung in Deutschland bereits rund 30 Mio. t CO² eingespart. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung auf 25 Prozent steigen, bezogen auf den heutigen Stromverbrauch. Dies allein würde unsere Kohlendioxid-Emission bereits um 20 Prozent vermindern. So wird in beeindruckender Weise die Bedeutung der Windenergie für den Klimaschutz deutlich (Auszug von der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)

Wasserkraft
Wasserkraft zählt zu einer der ältesten genutzten Energieträger. Ägypter und Römer nutzen die Wasserkraft für den Antrieb von Arbeitsmaschinen, sei es zum Antrieb von Mühlen oder für die Bewässerung von Feldern mittels Schöpfräder. Später wurden im europäischen Raum die Wasserkraft genutzt für den Antrieb von großen Sägen. Seit dem 19. Jahrhundert wird Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. In Deutschland war sie lange Zeit die bedeutendste regenerative Energiequelle. Seit 2004 wird hierzulande mehr Strom aus Wind als aus Wasserkraft gewonnen. Die Technologie ist ausgereift und weltweit nach der traditionellen Biomassenutzung die am meisten genutzte erneuerbare Energiequelle. Vorteil der Wasserkraft ist, dass die rund um die Uhr zur Verfügung und kann auch als Energiespeicher genutzt werden. Im Jahr 2009 erzeugten Wasserkraftanlagen 19 Mrd. Kilowattstunden Strom. Das entspricht einem Anteil von 3,3 Prozent am gesamten deutschen Stromverbrauch.

 

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Günther Maier
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