Ein Muss für die Zukunft !

    Denn die Bedingungen in der Grundversorgung haben sich ab 01.01.2001 beträchtlich verschlechtert.

Seither gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung keine Berufsunfähigkeits-Renten mehr. Besonders hart trifft die neue Regelung die unter 40-jährigen. Aber auch für Versicherte über 40 Jahre, für die das Gesetz eine Übergangsregelung vorsieht, ergeben sich im Falle einer Berufsunfähigkeit Leistungseinbußen.

Restleistungsvermögen von unter 3 Stunden täglich   volle Erwerbsminderungsrente
Restleistungsvermögen von 3 bis unter 6 Stunden täglich   halbe Erwerbsminderungsrente (steht keine Arbeitsstelle zur Verfügung, wird die volle Rente gezahlt)
Restleistungsvermögen von 6 Stunden und mehr täglich   keine Erwerbsminderungsrente

Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherungen bei Erwerbsminderung betragen maximal:

versorgungsluecke

 

Übersicht über das Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit
Was ändert sich für die Versicherten?

Alte Regelung Neue Regelung seit 01.01.2001, für alle, die nach dem 01.01.1961 geboren sind
Bezeichnung Berufsunfähigkeitsrente
Erwerbsunfähigkeitsrente
Erwerbsminderungsrente (= EMR)
Art und Höhe der Leistungen Erwerbsunfähigkeitsrente ca. 35 % des Bruttoeinkommens volle EMR erhalten Personen, die weniger als 3 Stunden täglich erwerbstätig sein können (ca. 30 % des letzten Bruttoeinkommens)
  Berufsunfähigkeitsrente ca. 23 % des Bruttoeinkommens halbe EMR erhalten diejenigen, die zwischen 3 und 6 Stunden täglich erwerbstätig sein können (ca. 15 % des letzten Bruttoeinkommens)
  Berücksichtigung der bisherigen Qualifikation / Berufstätigkeit (auch Ausbildung , Kräfte und Fähigkeiten) Unerheblich ist bei beiden Varianten die bisherige Qualifikation der Person (ausschließliche Orientierung an der Leistungsfähigkeit)
    Kann der Versicherte 6 Stunden oder mehr täglich erwerbstätig sein, so erhält er keine Leistungen
Beginn der Leistung Zeitrente Nach Eintritt der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit Prüfung bei BU-Renten alle 2 Jahre. Bei Renten wegen Erwerbsunfähigkeit keine weiteren Prüfungen. Ab 7. Kalendermonat nach Eintritt der Erwerbsminderung, Befristung für maximal 3 Jahre ab Rentenbeginn, dann erneute Prüfung der Erwerbsminderung.
Zurechnungszeit Bis 55 Jahre voll. Von 55 bis 60 Jahre 1/3. Bis 12/2003: von 55 bis 60 Jahre Anrechnung in vollem Umfang
(60 Monate)
Abschlag kein Abschlag Abschläge bei Inanspruchnahme der Rente vor Vollendung des 63. Lebensjahres: für jeden Kalendermonat beträgt der Abschlag 0,3 %, max. 10,8 %
(auch vor Vollendung des 63. Lebensjahres)
Rentenfaktor 1,0 (Erwerbsunfähigkeit)
0,6667 (Berufsunfähigkeit)

1,0 (Erwerbsminderung)
0,5 (halbe Erwerbsminderung)

 

Auswirkungen der Neuregelung:

  Das gesetzliche Versorgungsniveau ist weiter abgesunken, d.h. die Versorgungslücken sind noch größer geworden.

Beispiel:
Versicherter, ledig, monatliches Bruttoeinkommen 2.300,- EUR (4.500,- DM),
Netto ca. 1.380,- EUR (2.700,- DM)

mtl. Rentenanspruch bisher (alt):

bei Berufsunfähikeit 2/3 = EUR 648,83

bei Erwerbsunfähikeit 1/1 = EUR 973,-

ca. 28 % vom Brutto

ca. 42 % vom Brutto

ca. 47 % von Netto

ca. 70 % von Netto

Versorgungslücke EUR 757,22

Versorgungslücke EUR 407,50

neuer Rentenanspruch ab 01.01.2001:

halbe EMR EUR 470,-

volle EMR EUR 940,-
-

ca. 20 % vom Brutto

ca. 40 % vom Brutto

ca. 34 % von Netto

ca. 68 % von Netto

Versorgungslücke EUR 910,-

Versorgungslücke EUR 440,-

Differenz zu früher:

EUR 178,-

EUR 32,-

  Von der Reform am Schlimmsten betroffen sind jüngere Personen, besonders solche mit einer qualifizierten Ausbildung. Bei ihnen hat sich nicht nur das gesetzliche Versorgungsniveau beträchtlich verschlechtert. Vielmer kann hier durch die Neudefinition der Erwerbsminderung und den Wegfall des Berufsschutzes die Rente ganz entfallen, z.B. dann, wenn ein Versicherter mit einem Beruf von hohem sozialen Ansehen nicht bereit ist, "irgendeine Tätigkeit" (auch z.B. Hilfsarbeiter) anzunehmen.
  Die Arbeitsmarktlage wird bei der neuen Rente berücksichtigt. Berufstätige ab 40 werden bei der Einstufung der Berufsunfähigeit wie bisher behandelt. Sie erhalten aber nur noch die halbe Erwerbsminderungsrente.
Da vor dem 65 Lebensjahr in Anspruch genommene Altersrenten grundsätzlich um einen Rentenabschlag vermindert werden, wird diese Regelung auch auf die neue EMR ausgedehnt. Um die Auswirkungen dieses Abschlages abzumildern, wird die anrechenbare Zurechnungszeit vom 55. auf das vollendete 60. Lebensjahr verlängert.

Ursachen Berufsunfaehigkeit

Günther Maier
Finanz- und
Wirtschaftsberatung
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