Das Rentenniveau ist nicht zu halten.
Das weiß heute jeder über 15 Jahren.

Deshalb tut Vorsorge Not.

Aber - keine Panik !
Es gibt viele Möglichkeiten.
Nur - tun müssen Sie schon etwas.
Je früher, je besser, je leichter.

Das hilft Ihnen weiter:

Lebens- oder Rentenversicherungsanlagen der 2. und 3. Generation (Stufen 1-3)

2a (Riester und Rürupp-/Basis - Renten mit staatlicher Förderung)

2b bAV (betriebliche Altersvorsorge mit verschiedenen Durchführungswegen)

3a private Renten - und Lebensversicherungen (auch mit Versicherungsmantel)

Fonds sind den klassischen Produkten vorzuziehen!

Sachwert-Anlagen:
  Aktien- oder Rentenfonds (besser für Laien) über 6500 möglich
Aktien (besser für Kenner)
  Sachwert- Fonds:

Immobilien-Fonds
Private Equity Fonds
Leas-Fonds (Container, Verkehr, Flugzeugfonds)
Öko- und Umweltfonds (Photovoltaik, Wind, Wasserkraft)
Sonstige alternative Fonds

Energy-Fonds (Öl und Gas)

  Immobilien: Eigennutzung oder zur Vermietung
  Sonstige: (Einkommensbegrenzt)

Venture-Kapital-Investitionen und Mezzanine Fonds
Sparpläne
Achtung

Sind Sie selbständig, oder planen Sie , müssen Sie privat mehr tun. Dabei sollten Sie Zugriffsmöglichkeiten "Dritter" möglichst ausschließen.

Die Rentenlandschaft Heute (durchschnitt)

Alte Bundesländer Männer Frauen
 
  Euro Tsd
Euro Tsd
Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit: 733 660,70 669 654,6
Renten wegen Alters: 978 7068,8 524 8450
Witwenrenten/Witwerrenten 246 424,8 576 3886,5

Quelle: VDR-Statistik Rentenbestand (31.12.2013)

Der Rentenfalle vorbeugen

Die Rentenlandschaft Morgen

rentenniveau

Die Auswirkungen durch die Einführungen des Ausgleichsfaktors auf das Rentenniveau sollen durch die zusätzliche kapitalgedeckte Privatvorsorge ausgeglichen werden. Die folgende Grafik zeigt die voraussichtliche Entwicklung des Rentenniveaus mit und ohne Zusatzvorsorge.

"Riester-Rente" - Reform

riester4 "Die zunehmende Überalterung der Bevölkerung wird unseren Sozialstaat bald in beträchtliche Schwierigkeiten bringen. Bitte sorgen Sie selbst privat vor"

Jeder Arbeitnehmer hat ab sofort das Recht auf seine staatlich geförderte Altersvorsorge

Quelle: Walter Riester, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung am 15.05.2000

riester2

Warum eine Rentenreform?

Das ist die Riester-Lösung

riester5

* in keinem Falle dürfen Sie Ihre private bisherige Vorsorge aufgeben, weil diese Ihre bisherige Rentenlücke zu Netto gedeckt hat !!!

Gesetzliche Rentenversicherung
(so sieht die neue Regelung aus)
riester6
*Erwerbsminderungsrente nur, wenn Sie keinen Job finden können, sonst müssen Sie jede zumutbare Tätigkeit annehmen.
Private Berufsunfähigkeitsabsicherung ist deshalb für Sie zwingend notwendig !

Was ändert sich ?

riester1

* Nur durch die Erhöhung der Ökosteuer konnte der heutige Beitragssatz von 19,1% gehalten werden !

Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung (derzeit 19,1%) sollen künftig stabil bleiben (18,5-22%).

Um dies zu erreichen, werden alle Renten(sowohl Rentenbestand als auch Rentenzugang) ab 2011 über eine sogenannte Anpassungsformel modifiziert. Auf diese Weise soll garantiert werden, dass das Rentenniveau bei 45 Beitragsjahren nicht unter 67% des letzten Nettolohns im Jahr 2030 sinkt.

Zweifel sind hier bereits heute angebracht.

Entwicklung des Netto - Rentenniveaus
Netto Rentenniveau in % des letzten Nettoeinkommens bei einem Durchschnittsverdiener

Ihr Beitrag - So funktioniert es

riester80

 


Die Förderung der Altersvorsorge

Geförderte Altersvorsorge (AVmG)
Wichtige Eckdaten im Überblick (Stand 11.05.2001), Werte in EURO

2002 2003 2004 2005 2006 2007 ab 2008 ab 2009
max. geförderter
Altersvorsorgebeitrag
525,- 525,- 1.050,- 1.050,- 1.575,- 1.575,- 2.100,- 2.100,-
Grundzulage
Alleinstehend
38,- 38,- 76,- 76,- 114,- 114,- 154,- 154,-
Grundzulage Ehepaare (2 Verträge) 76,- 76,- 152,- 152, 228,- 228,- 308,- 308,-
Kinderzulage je Kind 46,- 46,- 92,- 92,- 138,- 138,- 185,- 300,-
Erforderlicher Eigenbeitrag *) 1 1 2 2 3 3 4 4
Mindesteigenbeitrag (Sockelbetrag)
- ohne Kind 45,- 45,- 45,- 90,- 90,- 90,- 90,- 90,-
- ein Kind 38,- 38,- 38,- 75,- 75,- 75,- 75,- 75,-
- zwei oder mehr Kinder 30,- 30,- 30,- 60,- 60,- 60,- 60,- 60,-
*) in % des versicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahres abzüglich Zulagen
   
Förderung der Beiträge Besteuerung der Leistungen
  Direktzahlungen von Zulagen in den Vertrag
  Sonderausgabenabzug nach §10 a EStG
  nachgelagerte Besteuerung der Rente mit individuellen Steuersatz

Bei schädlicher Verwendung:
- Rückzahlung der Förderung (Zulagen+zusätzlicher Steuervorteil aus SA-Abzug)
- Steuer auf Erträge und Wertsteigerungen

Geförderter Personenkreis

Zum Kreis der Begünstigten gehören alle Personen, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen. Zu dieser Gruppe gehören neben Arbeitnehmern auch Behinderte in Werkstätten, Versicherte während einer anzurechnenden Kindererziehungszeit (Dauer 3 Jahre), Pflegepersonen, Wehr- und Zivildienstleistende, geringfügig Beschäftigte die auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben und Bezieher von Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosen- oder Krankengeld einschließlich der Arbeitslosenhilfeberechtigten, auch wenn deren Leistungen aufgrund der Anrechnung von Einkommen und Vermögen ruht, sowie Kraft Gesetz oder auf Antrag versicherungspflichtige Selbständige.

Darüber hinaus gehören neu zum Kreis der Begünstigten Beamte sowie Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst, Richter, Soldaten.

Nicht zum Kreis der Begünstigten gehören im wesentlichen Selbständige, die eine eigene private Altersvorsorge aufbauen, freiwillig Versicherte und die überwiegende Zahl der geringfügig Beschäftigten. Nicht Begünstigt sind auch die in einer berufständischen Versorgungseinrichtung Pflichtversicherten.

Wenn nur ein Ehepartner zum förderfähigen Personenkreis gehört, kann abweichend von den vorstehenden Ausführungen auch der selber nicht förderfähige Ehepartner die Zulagenförderung erhalten, wenn für ihn ein eigener Vertrag abgeschlossen wird.

Geförderte Altersvorsorge

Kapital für die eigene Wohnung / das eigene Haus
Entnahmemodell:
- mind. 10.000 EUR , max. 50.000 EUR
- zur Herstellung / Anschaffung eigengenutzter Immobilien
  im Inland
- keine Zinsen
- Rückzahlung beginnend im 2. Jahr nach Entnahme in
  monatlichen Raten bis spätestens zum 65. Lebensjahr
  zurückbezahlt

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Rentenversicherungen
- garantierte Verzinsungen und Leistungen plus Überschußbeteiligungen
- lebenslange Rente mit Rentengarantiezeit
Bankguthaben
- mit Zinsansammlung oder
- Anlage der Zinserträge in Investmentfonds
- lebenslange Rente mit Rentengarantiezeit
Fondssparpläne (in- und ausländische Investmentfonds)
- gute Ertragschancen mit dem Anlagerisiko von Aktien; jedoch müssen die eingezahlten Beiträge
  zur Auszahlung zur Verfügung stehen und garantiert werden.
- genehmigt ist hier die Auszahlung von
30% des Anlagenwertes zum Rentenbeginn, darüber hinaus
  im Laufe der Rentenzeit weitere 40 % aus den Erträgen

Bei allen oben genannten Anlagen haben Sie

- Nachgelagerte Besteuerung zu 100%
- zum 80. Lebensjahr müssen noch 10% des

  Gesamtkapitals im Renten-Kapitalstock sein

Geförderte Altersvorsorge über den Arbeitgeber

Wege:
-
Direktversicherungalter Art ()
-
Direktversicherung
  (neuer Art, Zulagenbezogen, sozialversicherungspflichtig),
  nur Rente und nachgelagerte Besteuerung möglich.
-
Pensionskasse (),
  nachgelagerte Besteuerung
-
Pensionsfonds; nur Rente und nachgelagerte Besteuerung
-
Unterstützungskasse; nachgelagerte Besteuerung,
  5tel - Regelung (kann eigentlich nur erklärt werden !)
 
keine Zwangsrente ()

Neuerungen:
- Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung
- Beitragsfreiheit Sozialversicherung
- Arbeitsrechtliche Verbesserungen,
  z.B. Verkürzung der Unverfallbarkeitsfrist auf 5 Jahre,
  Herabsetzung der Altersgrenze auf 30 Jahre

Förderung:
- nach AVmG (§ 10a und § 79ff EStG)
  AVmG = Altersvermögensgesetz

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Verbindliche Zertifizierungs-Kriterien

Die verbindlichen Kriterien, nach denen die staatliche Förderung von Altersvorsorgeverträgen erfolgt sind im Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltZertG) festgelegt. Ihre Erfüllung soll sicherstellen, daß die angelegten Beträge als Alterssicherung den Sparern zugute kommen. Die Anforderungen an Altersvorsorgeprodukte, auf die eine Riester-Förderung gewährt wird, muß ein entsprechendes Zertifikat vom Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen erhalten.
Hier geht es nicht um Güte und Qualität des Vorsorgeproduktes, sondern ausschließlich um folgende Fakten:

Auszahlung : Leistungen aus einem Riester-Produkt dürfen erst erbracht werden, wenn der steuerpflichtige Bezieher das 60., ab 2013 das 62. Lebensjahr vollendet hat.
Garantieleistung: Zu Beginn der Auszahlphase muß mindestens das eingezahlte Kapital zur Verfügung stehen (siehe auch die !!!)
Lebenslange Rente: Auszahlpläne müssen zu gleichbleibenden oder steigenden monatlichen Auszahlungen führen und so bemessen sein, daß mit Vollendung des 80. Lebensjahres für den Steuerpflichtigen mindestens 10 % des zu Beginn der Auszahlphase zur Verfügung stehenden Kapitals für die Rentenzahlung vorhanden ist.
Gebühren: Abschluß- und Verwaltungsgebühren müssen auf 10 Jahre verteilt werden; d.h.  90 % der Beiträge und Zulagen müssen in die Anlage wandern.
Anbieterwechsel: Nach 3 Jahren kann unter Mitnahme von 90 % des vorhandenen Kapitals zu einem anderen Anbieter gewechselt werden. In der Praxis dürfte das jedoch nur gegen einen gewissen Kostensatz erfolgen.
Kosten: In den ersten 10 Jahren ca. 10-15% der Beiträge.
Danach ca. 7-12 % (Verwaltungskosten)
Zertifizierungen:

Stand 31.12.2014 = 7744 Produkte zertifiziert

davon Riester ca. 80% = 6195 Produkte

davon Basis/Rürup ca. 20% = 1549 Produkte

Für wen Riester, für wen BAV ?

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Fazit !

 

In jedem Fall ist das Riester-Produkt kostenintensiv und damit ein echter Rendite-Killer. Fondorientierte Produkte sind in jedem Falle der Klassik-Variante vorzuziehen. Deshalb ist obige Tabelle für Ihre Überlegungen sehr wichtig. Für Viele ist die betriebliche Altersvorsorge (BAV) das wesentlich interessantere Produkt; im speziellen die Unterstützungskasse wegen der Verfügbarkeit über das Kapital zum Rentenbeginn.


Günther Maier
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